EDT, EDP oder Parfum: was auf dem Flakon steht
Die Angabe auf dem Flakon sagt, wie viel Duftöl in Alkohol gelöst ist. Mehr Öl heißt meistens: länger auf der Haut, eine weichere Spur und ein höherer Preis. Meistens, nicht immer.
Die üblichen Spannen
Kein Gesetz legt die Zahlen fest, jedes Haus macht es etwas anders. Als grobe Richtschnur:
- Eau de Cologne (EDC): etwa 2 bis 5 % Öl. Frisch, nach ein, zwei Stunden weg.
- Eau de Toilette (EDT): etwa 5 bis 15 %. Hell am Anfang, oft drei bis fünf Stunden.
- Eau de Parfum (EDP): etwa 15 bis 20 %. Runder, oft sechs Stunden und mehr.
- Parfum, Extrait, Elixir: etwa 20 bis 30 %, manchmal mehr. Dicht, nah an der Haut, oft einen ganzen Tag.
Gleicher Name, anderer Duft
EDT und EDP mit demselben Namen sind selten eine Formel in zwei Stärken. Oft wird umgebaut: Das EDT setzt auf die frischen Kopfnoten, das EDP auf die warme Basis. Riech an beiden, bevor du das eine einfach für die stärkere Version des anderen hältst.
Stärker heißt nicht lauter
Höhere Konzentrationen bleiben eher nah an der Haut und halten länger, während ein EDT in der ersten Stunde einen ganzen Raum füllen kann. Die Noten zählen genauso viel wie das Etikett: Zitrus verfliegt am schnellsten, Hölzer, Amber, Vanille und Moschus bleiben am längsten. Haut, Temperatur und die Zahl der Sprühstöße machen den Rest.
Was wann
- Kurzes Treffen oder Sport: ein EDT oder Cologne reicht.
- Langer Arbeitstag: ein EDP, einmal morgens aufgetragen.
- Ein Abend oder eine Hochzeit, die spät endet: Parfum oder Extrait, oder ein EDP mit schwerer Basis.
- Hitze: leichtere Konzentrationen und weniger Sprühstöße. Mehr zu Parfum im Sommer.
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